Madrid - La Mancha
Individuelle Anreise nach Madrid (zahlreiche Flugverbindungen ab D-CH-A). Treffen am Flughafen gegen 14 Uhr und Transfer (ca. 2,5 Stunden) zu unserem Hotel im Süden der Region La Mancha. Begrüßung und gemeinsames Abendessen. (-/-/A)
Valdepeñas: Beobachtungen im Gebiet der Fincas
Unser Hotelstandort ist ein kleiner Ort südlich der Weinbaumetropole Valdepeñas, wo wir in einem kleinen Hotel wohnen.
Von hier aus fahren wir in nur 15 Minuten zu den beiden Fincas, unserem Beobachtungsgebiet in diesen 3 Tagen.
Ein typischer Tagesablauf kann etwa so aussehen:
- frühes Frühstück
- Abfahrt aus dem Hotel etwa eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang
- Bezug der Beobachtungshütten, meist für 2 Personen pro Hide; es gibt auch 2 größere Hides
- Beobachtung und Fotografie im Hide für mehrere Stunden
- anschließend Zusammenkommen der Gruppe und Mittagessen/Picknick im Hotel; Ruhepause
- am späteren Nachmittag bis zum Beginn der Dunkelheit erneute Beobachtungen aus dem Hide
- gemeinsames Abendessen
Der Pardelluchs ist die seltenste und bedrohteste Katzenart der Erde und lebt ausschließlich in einigen Regionen Zentral- und Südspaniens. Vor etwa 20 Jahren gab es nur noch etwas über 100 Tiere, seitdem hat sich der Bestand durch intensive Schutzbemühungen mehr als verzwanzigfacht. Entscheidend dabei ist die Verbesserung der Kaninchenbestände, der fast ausschließlichen Beutetierart des Pardelluchses. Der Pardelluchs ist deutlich kleiner als der nordische Luchs aber wesentlich kontrastreicher gezeichnet. Auch ist sein Verhalten dem Menschen gegenüber wenig scheu.
Turteltauben kommen vor ihrem Wegzug nach Afrika hier oft an die Tränken vor manchen Hides - ebenso wie viele andere Vogelarten! Nach den langen Sommermonaten und vor den Herbst- und Winterregen ist Wasser meist ein knappes Gut und daher sind die Wasserstellen sehr begehrt!
Die Hides sind meist etwas in die Erde eingelassen, um einen optimalen Beobachtungswinkel zu erzielen.
Falls sich die Möglichkeit ergibt, können auch Gänse- und Mönchsgeier an einem verendeten Schaf beobachtet werden. (F/-/A)
Valdepeñas – Daimiel
Heute verlagern wir unseren Standort etwas nach Norden in das Städtchen Daimiel. Am Nachmittag beobachten wir bereits an einer nahegelegenen, sehr vogelreichen Lagune wo neben den vielen Brutvögeln auch Durchzügler zu erwarten sind. (F/-/A)
Nationalpark Tablas de Daimiel
Wir beobachten sowohl im Nationalpark Tablas de Daimiel als auch an umliegenden Lagunen. Hier kommen in der ansonsten recht trockenen zentralspanischen Landschaft unterirdische Wasseransammlungen an die Erdoberfläche und bilden ein Geflecht von Seen und Feuchtgebieten.
In den vergangenen Jahren trockneten diese auch öfters aus, da die umgebende Landwirtschaft den Grundwasserspiegel stark senkte. Mehrere Reiher- und Entenarten (auch Weißkopf-Ruderente), Schwarzhalstaucher, Bart- und Beutelmeisen sowie Limikolen brüten oder rasten hier.
Vorgesehen ist auch der Besuch der riesigen und imposanten Burgruine von Calatrava mit mediterraner Vegetation und felsbewohnenden Vogelarten (u. a., Zippammer, Trauersteinschmätzer, Blaumerle, Alpenkrähe, Stein- und Schlangenadler...). (F/-/A)
Nationalpark Tablas de Daimiel – Madrid
Nach dem Frühstück Rücktransfer zum Flughafen nach Madrid (Abflug gegen 14 Uhr) oder wahlweise individuelle Verlängerung Ihres Aufenthaltes in Spanien. (F/-/-)
Termine und Preise
Gerne vermitteln wir Ihnen passende Flüge zu tagesaktuellen Preisen ab etwa 350 € pro Person.
| Start | Ende | Preis | EZ | Hinweis | |
|---|---|---|---|---|---|
| 26.09.2027 | 03.10.2027 | 2.640 € | 190 € |
Deutsche Reiseleitung Roberto Cabo |
Eingeschlossene Leistungen
- 7 Übernachtungen in kleinen, angenehmen Hotels mit Frühstück und Abendmenu
- Alle Fahrten und Exkursionen ab/bis Flughafen Madrid im Minivan
- Einsatz geländegängiger Fahrzeuge mit Fahrer auf dem privaten Fincagelände
- Nutzung der Hides auf dem privaten Fincagelände zur Beobachtung und Fotografie im Rahmen der Reiseauschreibung
- Reiseleitung und Fahrer Minivan: Roberto Cabo
Nicht eingeschlossene Leistungen
- Flüge (können vermittelt werden)
- Getränke und übrige Mahlzeiten
- Reiseversicherungen
- Anschlussflüge
- Bahnfahrkarten
- Trinkgelder
Sie können sich den Flug/Zug entweder selber buchen oder der Veranstalter vermittelt Ihnen die Flugbuchung
Zubuchbare Leistungen
Rail & Fly in der 2. Klasse innerhalb Deutschlands für 79 €
Rail & Fly in der 1. Klasse innerhalb Deutschlands für 159 €
Die wichtigsten Unterschiede zur Reise im Frühling:
- in der Regel wärmere, angenehmere Temperaturen im Ansitz
- es besteht eine gute Wahrscheinlichkeit die Jungluchse des Jahres noch in Begleitung ihrer Mutter beobachten zu können!
- manche typischen Vogelarten des Frühlings sind nicht mehr anzutreffen, dafür ist der Vogelzug in vollem Gange und es können täglich neue Überraschungen erwartet werden!
- nach langer Sommertrockenheit werden die Wasserstellen vor den Hides intensiver aufgesucht.
- Der Vogelzug ist in vollem Gange und es können täglich neue Überraschungen erwartet werden!
Flüge:
Bitte achten Sie bei Ihren Flugbuchungen darauf, dass Ihre Ankunftszeit am Anreisetag am Zielflughafen nicht nach 15 Uhr liegt und am Abreisetag der Abflug nicht vor 14 Uhr erfolgt.
Gepäck:
Wir fahren in einem Miet-Minivan mit einer Kapazität von 9 Personen, belegen das Fahrzeug jedoch grundsätzlich nur mit 7 Gästen + Fahrer. Der Gepäckraum bei diesen Fahrzeugen ist sehr limitiert und es ist unbedingt erforderlich, dass Sie pro Person max. 1 mittelgroßen („normalen“) Koffer (oder Reisetasche) + 1 Tagesrucksack mitnehmen! Problematisch ist nicht das Gewicht sondern das Volumen.
Selbstfahrer:
Über die 7 Teilnehmer im Minivan hinaus können noch 2 Teilnehmer zusätzlich an der Reise teilnehmen. Diese fahren dann entweder im eigenen PKW oder in einem Mietwagen bei den Exkursionsanfahrten hinterher. Diese Variante ist z. B. dann auch besonders zu empfehlen wenn die Reise individuell verlängert werden soll. Pro Person reduziert sich dann der Reisepreis um 150,- €. Bei der Buchung des Mietwagens ist Ihnen auf Wunsch der Veranstalter gerne behilflich.
Allgemeine Informationen zum Reiseland
Auswärtiges Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit: April bis Oktober für Extremadura und Nordspanien
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen für die Einreise nach Spanien kein Visum. Der Personalausweis bzw. der Reisepass sollten bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Flugdauer: 2 – 5 Stunden
Geld: Landeswährung: EURO. Eurocard, MasterCard und Visa Card werden in größeren Hotels und Restaurants angenommen.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind Impfungen nicht vorgeschrieben.
Klima: Das Klima in Spanien ist in diverse Zonen unterteilt. An der Mittelmeerküste, in Südspanien und auf den Balearen herrscht mediterranes Klima: warme bis heiße Sommer, milde Temperaturen von Herbst bis zum Frühjahr. Im Landesinneren, insbesondere in der Hochebene um Madrid, herrscht ozeanisch-kontinentales Klima. Hier gibt es heiße Sommer und empfindlich kalte Winter. Im Norden und Nordwesten herrscht atlantisches Seeklima mit milden Sommern und Wintern.
Mobiltelefon: Die Netzabdeckung für Telefon und Internet ist gut. Die Erreichbarkeit, insbesondere in den Gebirgsregionen, kann eingeschränkt sein. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.
Netzspannung: Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Wechselstrom (50 Hertz). Die Mitnahme eines Adapters ist nicht nötig.
Ortszeit: Kein Unterschied zu unserer Sommer- und Winterzeit.
Sprache: Die Amtssprache ist Spanisch. Es wird verbreitet auch Englisch und teilweise Deutsch gesprochen.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor.
Alle Informationen ohne Gewähr.
Reiseleitung für Ihren Wunschurlaub
Roberto Cabo
Die Freude und das Interesse an Tieren und der Natur leiten ihn seit seiner Kindheit.
Geboren 1956 in Frankfurt/M. als Sohn deutsch-spanischer Eltern wuchs er in beiden Kulturkreisen auf. Die Vielfalt der Landschaften und ihre Tierwelt faszinieren ihn seit frühester Jugend und sein naturkundliches Interesse galt bald den Schwerpunkten Vogelbeobachtung, mediterrane Flora und Fauna sowie Ökologie und Naturschutz.
Das Studium der Forstwissenschaft in Göttingen sowie natürlich ein permanentes Selbststudium und Interesse in Sachen Natur und Ökologie tragen weiter dazu bei, dass die Naturbeobachtung in ihrer Gesamtheit zum roten Faden in seinem Leben wird. Daraus entwickeln sich naturkundliche Reiseausarbeitungen und Reiseleitungen im Auftrag spezialisierter Veranstalter sowie Organisationen wie z. B. der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und dem Institut für Wildbiologie und Jagdkunde der Universität Göttingen.
1990 erschien im BLV-Verlag in München der von ihm verfasste Band "Reiseführer Natur Spanien". Im Herbst 2008 folgt dann im Tecklenborg Verlag eine Neuauflage mit dem Titel „terra NaturReiseführer Spanien“. Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich.




